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Leserbrief zum JA Zersiedelungsstop Initiative

Buehler Dominique 13.01.2019

 

Liebe Könizerinnen und Könizer

 

Könizer Siedlungsentwicklung als Exportschlager für die ganze Schweiz

Erst vor kurzem wurde die Ortsplanungsrevision der Gemeinde Köniz heiss diskutiert und durch das Stimmvolk verabschiedet. Allerdings ist die Gemeinde Köniz seit längerem in der Vorreiterrolle für eine ausgeglichene Siedlungspolitik. Dies auch dank prägender Arbeit des Umweltforum Köniz, ein Verein, der sich für den Schutz der Landschaften einsetzt und seit über 30 Jahren in der Baupolitik der Gemeinde engagiert ist. So wurde beispielweise schon im 2008 ein Moratorium für Bauzonen beschlossen um die Bautätigkeiten und den Baulandverschleiss zu stoppen. Das noch vorhandene Bauland wird besser genutzt und Baulücken werden im Siedlungsgebiet geschlossen. Es sind nachhaltige Quartiere und Siedlungen entstanden, wie zum Beispiel das Quartier Weissenstein-Neumatt, die mit dem ÖV gut erschlossen sind, Grünflächen bieten und gegen Innen verdichtet wurden.Die Gemeinde Köniz, mit ihren sowohl urbanen als auch ländlichen Teilen und der steigenden Bevölkerungszahl hat mit ihrer Raumentwicklungspolitik und der abgeschlossenen Ortsplanungsrevision also vorgemacht, wie sich die Schweiz in Zukunft entwickeln sollte.

Am 10. Februar 2019 wird über die Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» abgestimmt.  Die Initiative fordert unter anderem keine Einzonung von neuen Bauzonen, ohne anderenorts eine vergleichbare Fläche wieder auszuzonen. Im Weiteren werden neben dem Kompensationsmechanismus für neue Bauzonen eine Beschränkung der Bauten ausserhalb der Bauzonen auf standortgebundenen Bauten von öffentlichem Interesse oder die bodenabhängige Landwirtschaft gefordert. Mit der Abstimmung zur Initiative kann die einmalige Möglichkeit genutzt werden, um die seit Jahren erfolgreiche Könizer Siedlungspolitik auf die ganze Schweiz auszuweiten. Die Entwicklung und das Wachstum von Gemeinden soll auch zukünftig möglich sein, ohne dass dafür wertvolles Kulturland und Freiräume geopfert werden. Das Umweltforum Köniz und das Unterstützungs Komitee empfehlen die Annahme der Initiative.

 

Vorstand Umweltforum Köniz